Neues von Felix – Plant-for-the-Planet

Im letzten Jahr habe ich mein Lieblingsprojekt Plant-for-the-Planet und seinen Gründer, den kleinen Felix Finkbeiner, vorgestellt. Aus dem „Kleinen“ ist mittlerweile ein Teenager geworden und aus seiner Schülerinitiative eine ernstzunehmende NGO: Seit März 2011 hat Plant-for-the-Planet eine demokratische Struktur mit einem Weltvorstand – der aus 14 Kindern aus acht Nationen besteht – und übernahm im Dezember 2011 die offizielle „Billion Tree Campaign“ und damit die Führung des offiziellen Baumzählers der UNEP. Natürlich wurden damit auch neue Ziele gesteckt: Bis 2020 sollen nun 1.000 Milliarden Bäume für einen CO2-Ausgleich gepflanzt werden, um die Folgen der Klimakrise abzumildern. Felix hat meinen absoluten Respekt für das, was er in den letzten 5 Jahren geleistet hat – mit der Unterstützung seines Vaters und über 100.000 Kindern in 200 Ländern auf der ganzen Welt!

Aber „nur Bäume zu pflanzen“ reicht Felix längst nicht mehr. Um ganzheitlich etwas zu bewegen, nimmt er sich nun auch die Wirtschaft vor. Und was liegt näher als die Lieblingsindustrie der Kinder? Auf der Internationalen Süßwaren Messe (ISM) in Köln stellte er diesen Februar „Die Gute Schokolade“ vor. Für diese klimaneutral produzierte und fair gehandelte Schokolade verzichten Händler und Hersteller auf ihren Gewinn; € 0,20 fließen pro 100g-Tafel über die Plant-for-the-Planet Foundation an die Kinderorganisation. Großartig, wie die Einführung dieses Produktes zum Statement der NGO „Jetzt retten wir Kinder die Welt“ passt. Und vor allem macht sie vor, was Plant-for-the-Planet sich von der Wirtschaft wünscht: Durch die Abgabe einer „Future Fee“ für die Produkte, die sie produzieren, können Unternehmen selbst oder durch die Unterstützung von gemeinnützigen Organisationen einen Beitrag zur Lösung der Weltprobleme leisten. Und nach dem ersten enttäuschenden Flop, schafft es Felix im zweiten Anlauf bereits, große Hersteller wie u. a. Bahlsen, Becks Cocoa oder Brandt zu einer freiwilligen Abgabe von 0,1 Promille ihres Jahresumsatzes zu verpflichten – wie diese Videos beweisen. Noch einmal: Respekt, Felix!

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