Die Bundesliga boomt wie nie zuvor. Durchschnittlich strömen über 42.000 Zuschauer Wochenende für Wochenende in die Stadien und begeistern sich für die deutsche Volkssportart Nummer 1. Wer sich bisher auf die passive Rolle seines Sportdaseins zurückgezogen hat, darf sich jetzt darüber freuen, aktiv zu werden und den Fernseher einzuschalten. Und dabei denke ich nicht an die Sportschau. Klingt seltsam, ist aber so.
Die Spielebranche macht es möglich und sorgt für einen heißen Herbst und bevorstehende Festtage, an denen kein Fettpölsterchen angesetzt werden muss. Mit der Wii von Nintendo, Move von Sony für die Playstation und Kinect (Xbox ist Kunde von Edelman München) für die Xbox 360 ist für jeden etwas dabei. Wirklich revolutionär ist das Spielen ganz ohne Controlle mit Kinect. War es bisher oft eine Hürde sich mit den Geheimnissen eines Controllers auseinander setzen zu wollen, so kann jetzt wirklich jeder Interessierte und körperlich Ambitinionierte loslegen. Besonders interessant finde ich, unabhängig vom Wohnort und an zwei verschienden Schauplätzen virtuell gegeneinander Kinect Fussball spielen zu können. Eine Technologie, die großes Potential auch außerhalb der Spiele hat und einmal mehr den Wunsch der Verbraucher zur Selbstinzenierung befriedigt.
So wird das Wohnzimmer zum Sportstadion oder zur eigenen Fussballareana und die von Präventionsmedizinern empfohlenen dreimal Sport pro Woche lassen sich völlig wetterunbahängig realiseren.
Natürlich lohnt sich dann auch noch der Besuch im Stadion. Der ist dann die willkommene Ruhephase für den Körper und der Geist freut sich auf sein wohlverdientes Bierchen und die Stadionwurst ohne schlechtes Gewissen.

Mit kinect machen Videospiele einfach mehr Spaß als mit einem herkömlichen Controller, sofern man genug Platz im Wohnzimmer hat