Die neue Edelman Good Purpose Studie unter 6000 Konsumenten in 10 Ländern zeigt: Der Trend zum „Social Purpose Marketing“ festigt sich – trotz Rezession. Weltweit – und ja, auch in Deutschland! –haben Verbraucher eine klare Vorstellung davon, was sie von Unternehmen verlangen: ökonomische und soziale Interessen sollen gleichermaßen verfolgt werden. Das sagen 56 Prozent der Befragten. Und 66 % sind der Meinung, dass es eben nicht genügt, einfach Geld zu spenden (Philantrophie adé?) – sondern dass Unternehmen das Gute leben müssen, durch ihr tägliches Handeln in Produktion und am Absatzmarkt.
Im Vergleich zum Vorjahr haben sich insbesondere die Deutschen zum „Besseren“ entwickelt – während im letzten Jahr noch 28% angaben, ihre größte Befriedung aus dem reinen Konsum zu ziehen, sind es jetzt nur 15%. Während im letzten Jahr 39% „Gut-Marken“ bevorzugt weiterempfohlen haben, sind es in diesem Jahr 65%.
Eine starke Zahl für diejenigen, die auf Mund-zu-Mund Propaganda setzen – für die Marketeers, die wissen, dass Verbraucherempfehlung mehr wert ist als Werbe-Kontakte.
Laufen „Gut-Marken“ Luxusmarken den Rang ab, was Prestige angeht? Teils, teils… Weltweit eindeutig ja. 67% würden sich für ein Hybrid-Auto entscheiden und nicht für ein Luxus-Auto, wenn der Preis derselbe wäre. In Deutschland sind es 50%. Ebenso beim Haus – oder Wohnungskauf: Weltweit ziehen 70% das Umwelt-Heim dem großen Heim vor – in Deutschland ist es die Hälfte. Immerhin, ist da meine Meinung.
Viele weitere interessante Ergebnisse gibt’s in der Good Purpose Studie auf unserer Community Seite www.goodpurposecommunity.com.
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