Social Purpose Marketing ist gesellschaftsfähig

Social Purpose Marketing ist gesellschaftsfähig

Das Marketing mit dem guten Zweck feiert eindeutig seinen Durchbruch. Waren es vor einigen Jahren noch „Exoten“ wie Krombacher, später auch Volvic, die sich als „First Mover“ bei diesem Thema einen Namen in der breiten Öffentlichkeit gemacht haben, so sind Social Purpose Marketing-Aktivitäten heute fast omnipräsent. Ebay´s Auktionsplattform bietet Käufern und Verkäufern individuelle Ansätze zu helfen, Philipps tauscht auf ganz Norderney die Glühlampen gegen Energiesparlampen aus, Pampers spendet Tetanusimpfungen in Afrika, Ben & Jerrys setzt sich gegen Klimawandel und für gleichgeschlechtliche Partnerschaften ein, H&M für den Schutz der Kinderrechte in Herstellungsländern.

Und wie kritisch sehen es die Deutschen, dass Marken mit ihrem „Gut sein“ auch Geld verdienen? 64% der Konsumenten finden das völlig in Ordnung – ein Anstieg um 20 Prozentpunkte in den letzten drei Jahren!

Kein Wunder, ist doch – nach Preis und Qualität – der gute Zweck das entscheidende Kriterium, wenn es um den Kauf von Marken geht. Zwei von drei Deutschen geben sogar an, dass der gute Zweck sie zum Marken-Wechsel inspirieren würde. Siehe dazu auch http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/0,1518,663415,00.html

Dass die Deutschen selbst bereit sind, sich zu engagieren, zeigen die folgenden Zahlen. 24 % der Befragten unterstützen einen guten Zweck aktiver als noch vor einem Jahr. Das Spendenvolumen ist im Krisenjahr 2009 um 3,9% gewachsen. Und eine Geber-Nehmer-Plattform wie www.betterplace.org

hat mittlerweile über 40.000 aktive Unterstützer,  eine sechsstellige Zahl an monatlichen unique visits und 1.500 Projekte weltweit.

Es scheint sich ein gesellschaftlicher Konsens darüber eingestellt zu haben, dass die großen Herausforderungen von Globalisierung, Klimawandel und Finanzkrise nicht mehr von Politik oder Staat allein gelöst werden können. Alle müssen etwas dazu beitragen, und dazu zählen in den Augen der Konsumenten eben auch Marken und Unternehmen.

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